Assyriologie und Hethitologie
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Studium und Lehre

Herzlich willkommen zum Studium an unserem Institut!

Die Fächer Assyriologie und Hethitologie (an anderen Hochschulen auch Altorientalistik oder Keilschriftkunde genannt) beschäftigen sich mit den Sprachen, der Geschichte und den Kulturen des alten Vorderasiens: Mesopotamien, Anatolien, Syrien und Iran. Sie sind Fächer von schier unbegrenzter Breite, da sie sich neben rein philologischen Fragestellungen der inhaltlichen Deutung der vielfältigen Textgattungen zuwenden. Hieraus erwächst der Ausblick in andere Disziplinen, etwa Sprach- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Religionswissenschaft, Mathematik und Astronomie oder Wirtschafts-, Rechts- und Medizingeschichte. Eine enge Kooperation besteht mit der Vorderasiatischen Archäologie, die die materiellen Hinterlassenschaften des Alten Orients behandelt.

Am Beginn des Studiums der Assyriologie steht eine Einführung in den altbabylonischen Dialekt des Akkadischen. Ein einjähriger Grundkurs zu Grammatik, Wortschatz und Keilschrift befähigt die Studierenden, Keilschrifttexte zu bearbeiten. Ergänzend werden altorientalische Geschichte und Kulturen vorgestellt. Die auf den Sprachkursen aufbauenden Seminare widmen sich exemplarisch sowohl unterschiedlichen Textgattungen und kulturhistorischen Themen als auch verschiedenen Sprachen und Sprachstufen.

Neben dem Akkadischen in seinen beiden Dialekten Babylonisch und Assyrisch wird in München besonders auch das Sumerische gelehrt. Unter den altanatolischen Sprachen steht an erster Stelle das Hethitische. Hinzu kommen Einführungen in weitere Sprachen des Alten Orients wie Hurritisch, Urartäisch, Elamisch sowie altkleinasiatische Sprachen (Hattisch, Luwisch – auch Hieroglyphenluwisch, Palaisch).