Assyriologie und Hethitologie
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Writing Sumerian – Die sumerische Orthographie im 3. Jahrtausend v. Chr.

Eine rechnergestützte Analyse des Gebrauchs der phonographischen Keilschriftzeichen und seiner diachronen und regionalen Unterschiede

Während die zahlreichen möglichen Bedeutungen, die einem Keilschriftzeichen bei der Schreibung des Sumerischen grundsätzlich zukommen können, meist gut erforscht sind, gibt es bis heute kaum zuverlässige Daten dazu, welche dieser Einsatzmöglichkeiten in einer bestimmten Periode, an einem bestimmten Ort und in einem bestimmen Kontext tatsächlich in Gebrauch waren. Das vorliegende Projekt strebt eine möglichst vollständige Analyse des Gebrauchs der phonographischen Zeichen in den sumerischen Texten des 3. Jahrtausends v. Chr. an. Zu diesem Zweck sollen zunächst mithilfe eines Lernalgorithmus sämtliche Belege für phonographische Zeichen in einem umfangreichen Korpus erfasst und klassifiziert werden. Anhand dieser Daten werden anschließend Syllabare bzw. Zeicheninventare für sämtliche wichtigen Fundorte, Perioden und Zeichenklassen erstellt. Neben ihrem unmittelbaren Nutzen, etwa als Hilfsmittel beim Lesen von Texten, sind die so gewonnenen Daten vor allem als Grundlage für die Erforschung zahlreicher weitergehender Fragestellungen von großer Bedeutung. Ein ausdrückliches Ziel des Projekts ist darüber hinaus auch, ein umfangreiches annotiertes Textkorpus als Grundlage für zahlreiche weiterführende Untersuchungen bereitzustellen.

Projektleiter und wissenschaftliche Mitarbeiter

Walther Sallaberger (PI)
Marc Endesfelder

Daten

Münchner sumerischer Zettelkasten (Fassung vom 22.10.2020) (pdf-Datei, 40 MB)

 


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